„Die heutige Vereinbarung für Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC ist ein erster Schritt zur Beendigung des seit fünfzig Jahren andauernden bewaffneten Konflikts in Kolumbien“, erklärt Heike Hänsel anlässlich der Ankündigung von Präsident Juan Manuel Santos, dass die Konfliktparteien nicht eher vom Verhandlungstisch aufstehen, bevor sie nicht zu einem Abkommen gelangen. Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des UN-Unterausschusses, weiter:

„Mit diesem Abkommen soll nicht nur der Krieg beendet, sondern auch eine neue, gerechtere Gesellschaft angestrebt werden. DIE LINKE begrüßt diese Ziele ausdrücklich und hofft, dass die kolumbianische Regierung und die FARC es nicht bei Lippenbekenntnissen belassen. Ich fordere die Bundesregierung auf, den jetzt von der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der FARC vereinbarten Weg unter Vermittlung der Regierungen Norwegens, Venezuelas und Kubas zu unterstützen. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre es, sich dafür einzusetzen, dass die FARC aus der europäischen Liste der terroristischen Organisationen entfernt und die norwegische Regierung bei den Friedensbemühungen gestärkt wird.“