DIE LINKE begrüßt die Forderung der Vereinten Nationen, Milliardäre zur globalen Bekämpfung von Armut, Hunger und Klimawandel heranzuziehen“, erklärt Heike Hänsel, Vorsitzende des Unterausschusses Vereinte Nationen und entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu dem heute veröffentlichten Weltwirtschafts- und Sozialbericht der Vereinten Nationen. „Damit würden endlich jene zur Kasse gebeten, die von der Wirtschaftskrise profitieren.“

Hänsel weiter: „Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung lassen sich nur durch umfassende Umverteilung erreichen. Der Bericht der Vereinten Nationen argumentiert in die richtige Richtung. Wir unterstützen auch den Ansatz, die Erträge aus einer Finanztransaktionssteuer für nachhaltige Entwicklung zu verwenden. Der Vorschlag korrespondiert mit unserer Forderung, in Deutschland eine Millionärssteuer zu erheben, um die Bankenkrise zu überwinden. Die Vereinten Nationen setzen damit, nach den mageren Ergebnissen der Rio+20-Konferenz, wichtige Anstöße für die internationale entwicklungspolitische Debatte.“