Besonders empört ist die Abgeordnete Heike Hänsel von den Linken darüber, dass Familien, die von Hartz IV leben müssen, das geplante Betreuungsgeld von den Leistungen abgezogen werden soll. Die Argumentation, das Betreuungsgeld sei ein zusätzliches Einkommen zur Grundsicherung und müsse deshalb verrechnet werden, „stimmt schlichtweg nicht“, so Hänsel. Bis 2010 erhielten auch Hartz IV-Bezieher Elterngeld. Es wurde „aus politischen Gründen gestrichen“. Das Betreuungsgeld hält sie für „völlig kontraproduktiv und ungerecht, weil dadurch auch Familien gefördert werden, die das Geld nicht benötigen und vom Ehegattensplitting profitieren“ – im Gegensatz zu Alleinerziehenden.

Quelle:
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Vorwiegend-Kritik-am-geplanten-Betreuungsgeld-_arid,171571.html

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