„Intransparenz und autoritäres Vorgehen charakterisierten die Regierungsführung von Tanja Gönner als ehemalige Umwelt- und Verkehrsministerin Baden-Württembergs. Partizipative Ansätze sind bei Frau Gönner Fehlanzeige. Das zeigte sie eindrücklich bei ihrem Umgang mit dem Großprojekt Stuttgart 21 und der von ihr forcierten AKW-Laufzeitverlängerung gegen die gesellschaftliche Mehrheit. Das disqualifiziert sie als Leiterin der Gesellschaft für Internationalen Zusammenarbeit (GIZ)“, so Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Bewerbung von Tanja Gönner für den Chefposten bei der GIZ.

Annette Groth, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit, ergänzt:

„Frau Gönner verfügt zudem über keine Erfahrung in der Entwicklungspolitik. Die GIZ mit 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem Budget von 1,85 Milliarden Euro braucht entwicklungspolitische Kompetenz. Hier wird ganz klassisch ein Versorgungsposten für eine abgewählte CDU-Politikerin auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler geschaffen. Den Preis zahlen die Menschen in den Ländern des Südens.“

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