10.02.2010

Tübingen. In einem Schreiben an Wissenschaftsminister Peter Frankenberg unterstützen Tübinger Bundes- und Landtagsabgeordnete die Initiative Tübinger Hochschulsekretärinnen für eine Neueinordnung ihrer Tätigkeit. Die Hochschulsekretärinnen sind „Angestellte im Schreibdienst“. Die altertümliche Berufsbezeichnung bezieht sich auf Tätigkeiten „ohne eigene Gedankenarbeit“ – dementsprechend niedrig ist die tarifliche Einordnung. „Die derzeitige Eingruppierung ist ein Relikt des vergangenen Jahrhunderts und wird den Anforderungen einer Hochschulsekretärin in der heutigen Zeit bei weitem nicht gerecht“, schreiben Heike Hänsel (Linke), Rita Haller-Haid (SPD) und die Grünen-Abgeordneten Winfried Hermann und Ilka Neuenhaus. Sie unterstützen die Forderung nach einer Höhergruppierung und der Dienstbezeichnung „Hochschulsekretärin“.

Quelle: Schwäbisches Tagblatt

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