13.03.2009

Drei Abgeordnete und ein Kandidat erörterten Bundeswehreinsätze der Zukunft

Hermann und Hänsel äußerten grundsätzliche Vorbehalte gegen „militärische Strukturen in einer nicht demokratisch verfassten EU“ (Hänsel). Beide sprachen sich dafür aus, die Bundeswehr ausschließlich auf Friedenseinsätze im Auftrag der UN auszurichten. Dafür sei eine Freiwilligenarmee mit höchstens 200 000 Soldaten (Hermann) oder gar nur halb so vielen (Hänsel) ausreichend. Allerdings müsse sich dafür die Ausbildung und Ausstattung grundlegend ändern. „Ein Soldat in Afghanistan müsste eigentlich viel mehr über den Islam als über Waffentechnik wissen“, forderte Hermann. Hänsel konnte sich gar gänzlich unbewaffnete Soldaten vorstellen, die in ein umfassendes Konzept ziviler Konfliktvermeidungsstrategien eingebunden wären.

Quelle:
http://www.tagblatt.de/2970351/

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