Nahrung


„Dieses Weltwirtschaftssystem produziert Hunger. Über eine Milliarde hungernde Menschen zeigen: Die Freihandelsideologie ist gescheitert. Nur mit grundlegenden strukturellen Veränderungen in der Weltwirtschaft können Hunger und Armut wirkungsvoll bekämpft werden“, erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum heute beginnenden Welternährungsgipfel. „Das Menschenrecht auf Nahrung muss schwerer wiegen als die Interessen von Konzernen“, ergänzt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion und Mitglied im Entwicklungsausschuss. Heike Hänsel erklärt weiter:

„Die Struktur des Welthandels hat die Menschen im Süden in eine tödliche Abhängigkeit gebracht. Um nachhaltig Nahrungsmittelsicherheit zu erreichen, muss die Ernährungssouveränität in den Ländern des Südens gestärkt werden. Auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung folgt der Freihandelsideologie. Damit wird Entwicklung verhindert und Abhängigkeit weiter verstärkt.
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Pressemitteilung, 14.10.2009

„Die erschreckenden Zahlen des Welthungerberichts zeigen deutlich: Die Ideologie der neoliberalen Globalisierung ist gescheitert“, erklärt die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heike Hänsel, anlässlich der Vorstellung des diesjährigen Welthungerberichts. „Der Welthungerbericht ist für uns eine klare Aufforderung zum Handeln.“ Hänsel weiter:

„Über eine Milliarde Menschen hungern – die UNO befürchtet ein Jahrhundert des Hungers. Die Weltwirtschaftskrise hat die Ärmsten unter den Armen besonders hart getroffen. Daher müssen die internationalen Zusagen zur Erhöhung der Entwicklungshilfe endlich eingelöst werden. Die Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens muss auf die Stärkung der Ernährungssouveränität ausgerichtet werden, statt Druck auf die Öffnung der Märkte auszuüben. Und die Spekulation mit Nahrungsmitteln muss endlich verboten werden.
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www.epo.de, 2.12.2008

Wieczorek-Zeul hält Doha-Ergebnis für „Erfolg im Kampf gegen die Armut“ – Kritik von NGOs

DER SÜDEN ZAHLT DEN PREIS

„DIE LINKE begrüßt, dass sich die UN in Doha das Mandat zur Regulierung der globalen Finanz- und Wirtschaftsarchitektur zurückgeholt hat und damit gegenüber selbsternannten Weltregierungen wie der G8 und der G20 in die Offensive gegangen ist“, kommentiert Ulla Lötzer, die auf der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Doha getroffene Einigung, noch vor dem G20- Folgetreffen am 2. April eine UN-Konferenz einzuberufen. Die globalisierungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Wir erwarten, dass jetzt nach dem enttäuschenden G20-Gipfel in Washington wichtige Themen zur Regulierung der Weltwirtschaft auf den Tisch kommen: Von Stützungsmaßnahmen gegen die Weltwirtschaftskrise bis hin zur Abkehr von der schädlichen Exportorientierung und der Spekulation mit Währungen, Nahrungsmittel und Rohstoffen.“

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin und Obfrau der Fraktion im Unterausschuss Vereinte Nationen, ergänzte: „Die Entwicklungsländer zahlen seit Jahrzehnten den Preis für ein entwicklungsfeindliches Wirtschafts- und Finanzsystem und sind auch nun die Hauptleidtragenden der von den Industrienationen zu verantwortenden Weltwirtschaftskrise. Dort wächst die Armut und die Zahl der Hungernden steigt. Mit dem Entschluss von Doha für eine UN-Konferenz kommen die Betroffenen endlich mit an den Verhandlungstisch, wenn es um die Ausgestaltung des globalen Wirtschafts- und Finanzsystems und damit um ihre Entwicklungschancen geht. Wir hoffen, das ist der Anfang vom Ende informeller Weltregierungen wie G8 und G20.“

Quelle: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4437&Itemid=84

Pressemitteilung – 02.12.2008

Endlich kommen die Betroffenen mit an den Tisch

„DIE LINKE begrüßt, dass sich die UN in Doha das Mandat zur Regulierung der globalen Finanz- und Wirtschaftsarchitektur zurückgeholt hat und damit gegenüber selbsternannten Weltregierungen wie der G8 und der G20 in die Offensive gegangen ist“, kommentiert Ulla Lötzer, die auf der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Doha getroffene Einigung, noch vor dem G20- Folgetreffen am 2. April eine UN-Konferenz einzuberufen. Die globalisierungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Wir erwarten, dass jetzt nach dem enttäuschenden G20-Gipfel in Washington wichtige Themen zur Regulierung der Weltwirtschaft auf den Tisch kommen: Von Stützungsmaßnahmen gegen die Weltwirtschaftskrise bis hin zur Abkehr von der schädlichen Exportorientierung und der Spekulation mit Währungen, Nahrungsmittel und Rohstoffen.“
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24.10.08

Schwerpunkte:

  • Krise der Finanzwirtschaft und milliardenschwere Rettungspakete auf der einen Seite, fast eine Milliarde Hungernde weltweit auf der anderen
  • Der Bundestag hat trotz breiter Ablehnung durch die Bevölkerung und gegen die Stimmen der Linken die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr beschlossen.
  • Die Bundesregierung zieht sich langsam aus der Förderung des Ilisu-Staudammbaus zurück. DIE LINKE fordert dies seit langem.
  • Über kohärente Entwicklungszusammenarbeit wurde in den vergangenen Wochen nicht nur auf der Konferenz von Accra, sondern auch in der deutschen Entwicklungsszene gestritten.
  • In Lateinamerika hatten sich die Auseinandersetzungen zwischen den fortschrittlichen Kräften und den alten Eliten an vielen Orten zugespitzt. DIE LINKE hat dazu – anders als andere Fraktionen – Stellung bezogen.
  • Im Bundestag wurde am 19. September die Verlängerung der deutschen Beteiligung an den Missionen der UNO und Afrikanischen Union (AU), UNMIS und UNAMID im Sudan abgestimmt.

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Pressemitteilung
07.07.2008 – Heike Hänsel
EU-Ziel beim Agrosprit kippen – Agrospritimporte stoppen

„Das Agrosprit-Ziel der EU muss nun endgültig aufgegeben werden“, fordert Heike Hänsel vor der heutigen Abstimmung im Europäischen Umweltausschuss zu diesem Thema. Weiter erklärt die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

„Nach Italien, Großbritannien und Frankreich muss nun auch die Bundesregierung vom 10-Prozent-Beimischungsziel der EU im Transportsektor Abschied nehmen. Ich appelliere auch an die Abgeordneten im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, die heute über das 10-Prozent-Ziel und die Nachhaltigkeitskriterien abzustimmen haben, das Beimischungsziel nicht zu bestätigen.
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Juni 2008

[...]

Federal Meclis’teki Sol Parti grubundan Heike Hänsel ise kapitalist dünya ekonomik sistemini eleþtirdi. Hänsel, mali piyasalarýn durumu kötüleþtirici bir rol oynadýðýný, spekülasyonlarla gýda kýtlýðýnýn daha da artmasýna yol açýldýðýný vurguladý.

Sol Parti milletvekili Hänsel, þu anki durumun tek bir þeyi, egemen kapitalist dünya ekonomik sisteminin çýlgýnlýðýný yansýttýðýný belirterek, “Bu sistem her þeyi mal olarak görüyor, mal haline getiriyor. Her þeyi piyasalar söylüyor, insanlara söz hakký tanýnmýyor” diye konuþtu.

weiterlesen:
http://realite-online.com/pdf/Seite3.pdf

Freitag, 13. Juni 2008

junge welt: Wer die Nahrung kontrolliert …

Handelsschranken, Subventionen, »grüne Gentechnik«, Spekulation: Die Ursachen für die weltweite Ernährungskrise sind menschengemacht – und damit behebbar

Von Annette Groth und Alexander King, Annette Groth ist entwicklungspolitische Referentin der Bundestagsfraktion Die Linke, Alexander King ist Mitarbeiter von MdB Heike Hänsel (Die Linke)

lesen: www.jungewelt.de/2008/06-13/022.php?sstr=king

Freitag, 6. Juni 2008

entwicklungspolitik online: Enttäuschung allerorten: Reaktionen auf den UN-Gipfel zur Ernährungssicherung

„Statt wie bislang den Fokus auf den Ausbau exportorientierter Landwirtschaft zu legen, muss vor allem die Produktion für die lokalen Märkte unterstützt werden, damit dort die Abhängigkeit von Importen und damit auch die Anfälligkeit für Preisschwankungen auf dem Weltmarkt reduziert wird“, erklärte die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heike Hänsel. „Ernährungssouveränität muss das Ziel der Agrarpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit sein.“

weiterlesen: epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3922&Itemid=34

Donnerstag, 5. Juni 2008

Ernährungssouveränität und ländliche Entwicklung im Süden fördern

Pressemitteilung
„Ländliche Entwicklung muss massiv gefördert und auf das Ziel der Ernährungssouveränität hin ausgerichtet werden“, fordert Heike Hänsel zum Abschluss des UN-Ernährungsgipfels. Weiter erklärt die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

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