Kolumbien


Pressemitteilung 26.10.2009

ExpoKolumbien: Hochglanzshow statt Menschenrechte

Anlässlich der heutigen Eröffnung der ExpoKolumbien im Schloss Charlottenburg, Berlin, erklärt die entwicklungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Heike Hänsel:

Das Image Kolumbiens soll durch diese Expo auf Hochglanz poliert werden, um Investitionen ins Land zu holen. Die Realität ist eine andere als die auf der Expo dargestellte: Kolumbien ist das Land mit den weltweit meisten politischen Morden an Gewerkschaftern und mit Millionen vertriebener Menschen durch industrielle Großprojekte und Ölpalmanbau. Die Expo ist daher kein Beitrag zu Entwicklung und zum Schutz der Menschenrechte in Kolumbien.

Es ist inakzeptabel, dass die staatlichen Entwicklungsorganisationen GTZ und Inwent Mitveranstalter der ExpoKolumbien sind. Dies wird DIE LINKE in einer parlamentarischen Initiative untersuchen lassen und sich an der Mahnwachen-Aktion verschiedener Menschenrechtsgruppen vor dem Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 22-24, ab 19 Uhr beteiligen.

25.6.09

„Für Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linken, haben Kommunen große Potenziale. Sie plädierte für „Politik von unten“, bei der Menschen konkret Verantwortung übernehmen. Beispielsweise über Projektgemeinschaften wie jene mit einer Friedensgemeinde in Kolumbien. Wenn dort Menschenrechte in Gefahr seien, könnte man in Tübingen reagieren und so künftig Außenpolitik mit bestimmen.“

„Heike Hänsel schlug vor, aus der Bauruine an der Blauen Brücke ein Haus der Initiativen zu machen“

Quelle: http://www.tagblatt.de/3214072/Nachrichten/Tuebingen

29.05.2009

Die Bundestagsabgeordnete der Linken Heike Hänsel schlug als Moderatorin des Abends deswegen ein international besetzten Tribunal gegen die Folgen der EU-Handels- und Außenpolitik vor. So könne in Europa über das noch nicht genügend beachtete Thema aufgeklärt werden. Denn auch der europäische Vorstoß für ein neoliberales Handelsabkommen mit Mittelamerika ist derzeit hart umkämpft. In einem halben Dutzend Treffen seit Mitte 2007 konnte keine Einigung zwischen Brüssel und den mittelamerikanischen Staaten erzielt werden. Zwar wurden bei Fragen des politischen Dialogs zuletzt Fortschritte gemacht. Doch nach Informationen aus diplomatischen Kreisen bezeichnete der Regionalverantwortliche der EU-Generaldirektion für Handel, Nicola Ardito, den Fortgang der Handelsgespräche bei einer internen Beratung noch vor wenigen Wochen als »nicht sehr ermutigend«.

Quelle:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/149608.widerstand-gegen-eu-in-mittelamerika.html

Flyer als PDF:
flyersinaltrainal

Beschluss des Europaparteitags der LINKEN am 28. Februar 2009 in Essen

1. Der Bundesparteitag der Partei DIE LINKE in Essen schickt solidarische Grüße an den Parteitag des Polo Democratico Alternativo in Bogotá/Kolumbien und wünscht ihm einen erfolgreichen weiteren Verlauf.

2. DIE LINKE solidarisiert sich mit den Friedenskräften in der kolumbianischen Zivilgesellschaft, mit Gewerkschaften, mit den indigenen und afro-kolumbianischen Gemeinden, den Friedens- und Widerstandsgemeinden wie „La comunidad de Paz de San José de Apartadó“ sowie mit den Aktivistinnen und Aktivisten in sozialen und Menschenrechtsorganisationen, die unter schwierigen Bedingungen ihren Kampf um eine friedliche und sozial gerechte Zukunft für ihr Land führen; DIE LINKE solidarisiert sich insbesondere mit den Tausenden von Zuckerrohrarbeiter/innen und mit den indigenen Organisationen, die Ende 2008 monatelang für die Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen gestreikt und demonstriert haben.
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Dokumentation des Arbeitsschwerpunktes „Frauen und Frieden“

Heike Hänsel stellt Partnerinnen für eine konsequente Friedenspolitik vor, darunter Malalai Joya und Zoya (Afghanistan), Silvia Lazarte (Bolivien) und Gloria Cuartas (Kolumbien). Hänsel: „Für diese beeindruckenden Frauen haben wir versucht, Öffentlichkeit herzustellen, ihre Kämpfe bekannt zu machen und teilweise auch durch Besuche in der Krisenregion gefährdeten AktivistInnen „internationalen Schutz“ zu gewähren. Die Entschlossenheit und der Mut dieser Frauen haben uns tief beeindruckt und für die politischen Auseinandersetzungen innerhalb und außerhalb des Parlaments viel Kraft gegeben.“ Mehr (PDF)

entwicklungspolitik online – 11. Dezember 2008

Anlässlich der erstmaligen Überprüfung der Menschenrechtssituation in Kolumbien beim UN-Menschenrechtsrat in Genf im Rahmen des Universal Periodic Review hat Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier erneut aufgefordert, „endlich die schweren und systematischen Menschrechtsverletzungen unter der Regierung von Präsident Alvaro Uribe zur Kenntnis zu nehmen und daraus politische Konsequenzen in ihrer Kolumbien-Politik zu ziehen.“ Die Regierung Uribe sei Teil des Problems der Menschenrechtsverletzungen, „wie die Verstrickung von zahlreichen Abgeordneten der Regierungspartei mit paramilitärischen Strukturen zeigt“. Zum ersten Mal musste Kolumbien mit Beginn der Session am Mittwoch vor dem UNO-Menschenrechtsrat Rechenschaft über die Menschenrechtslage ablegen.

Quelle:
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4471&Itemid=84

10.12.2008
Pressemitteilung

Menschenrechtsverteidiger in Kolumbien unterstützen!

Anläßlich der erstmaligen Überprüfung der Menschenrechtssituation in Kolumbien beim UN-Menschenrechtsrat im Rahmen des Universal Periodic Review, am heutigen 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke:

Ich fordere Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier erneut auf, anlässlich der heutigen Überprüfung der Menschenrechtssituation in Kolumbien beim UN-Menschenrechtsrat in Genf, endlich die schweren und systematischen Menschrechtsverletzungen unter der Regierung von Präsident Alvaro Uribe zur Kenntnis zu nehmen und daraus politische Konsequenzen in ihrer Kolumbien-Politik zu ziehen.
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29.10.2008

Der Streik hat inzwischen nahezu die gesamte Zuckerproduktion des Landes lahm gelegt. Dies ist für die Regierung besonders ärgerlich, da sie selbst die Produktion von Bioethanol massiv gefördert und die Zuckerindustrie zu einem wichtigen Wirtschaftszweig Kolumbiens ausgebaut hat. Dass nun internationale Beobachter ausgewiesen und unter Guerillaverdacht gestellt werden, sei eine neue Dimension, sagt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. Bisher hatte der Staat die Neutralität der Beobachter weitgehend anerkannt.

Quelle:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/138058.unerwuenschte-weil-unbequeme-zeugen.html

Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE:
Chance auf Frieden in Kolumbien?

mit:
Miguel Gonzalez (Vereinigung der demokratischen Juristen, Kolumbien)
Heike Hänsel (MdB Fraktion DIE LINKE)
Moderation: Harald Neuber (junge welt)

Montag, 22. September 2008, 19 Uhr, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Berlin
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