Juli 2009


30.07.2009

Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linken, fasst das folgendermaßen zusammen: „Das ist kein Bürgerfest, sondern ein Burschenschaftsfest.“ Während der Bürgermeister dazu keine klare Position bezieht, zeigen die Demonstranten natürlich Freude darüber. Für Heike Hänsel ist dies ein klares Zeichen dafür, dass die Burschenschaften „überflüssig“ sind. Diskussionen mit ihnen habe sie schon oft erfolglos geführt.

Quelle

Pressemitteilung, 29. Juli 2009

Die Tübinger Bundestagsabgeordnete der Linken, Heike Hänsel, drückte mit einer Betriebsbesichtigung gestern bei Still Wagner in Reutlingen-Mittelstadt ihre Solidarität mit den Beschäftigten aus und forderte den Erhalt der Arbeitsplätze. Eingeladen hatte Betriebsratsvorsitzender Harald Mischke. Durch Produktionsverlagerung sind in dem Betrieb derzeit mindestens 260 Arbeitsplätze bedroht. Hänsel zeigte sich beeindruckt vom Kampfgeist der Belegschaft, die fast geschlossen zur Konzernzentrale nach Wiesbaden gefahren war, um direkt ihren Protest im Aufsichtsrat vorzutragen. „Die Sache ist noch nicht entscheiden“ so Hänsel, deshalb müsse nun die gesamte Region Druck auf die Konzernspitze ausüben. Dazu will Hänsel ihre Bundestagkolleginnen und kollegen zu einem gemeinsamen Aufruf für Still Wagner animieren.

23.07.2009

Weit über 200 Elft- und Zwölftklässler in der proppenvollen Aula sahen eine sehr lebhafte und nicht selten witzige Debatte, bei der etwa Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel ihre Forderung nach einer „Umverteilung von oben nach unten“ so begründete: „Wir wollen die Reichen entlasten. So viel Besitz belastet doch nur.“

Eine stärkere Haftung für Banker und weniger Gehalt für Manager will hingegen Hänsel (Linke). „Ich finde, man kann gar nicht so gut sein, dass man 70 Millionen Euro im Jahr bekommen muss“, sagte sie in Anspielung auf den Noch-Bestverdiener Wendelin Wiedeking.

Quelle:
http://www.tagblatt.de/3282030

21.07.2009

Antworten von Heike Hänsel

Wer ist Ihr Vorbild und warum?

Ich habe großen Respekt vor Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens gegen Krieg, gegen Umweltzerstörung, für Menschenrechte kämpfen, zum Beispiel die afghanische Frauenrechtlerin Malalai Joya, die kolumbianische Friedensaktivistin Jahre alt. Gloria Cuartas, die Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser.

Was macht Sie so richtig sauer?
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20.07.2009

Heike Hänsel (Linke) sah es „als Grundfehler, dass man das Gesundheitswesen einnahmeorientiert konzipiert hat“, statt es an seinen Aufgaben auszurichten. In sieben Jahren rot-grüner Regierung sei keine Rede von einer Bürgerversicherung gewesen, hielt sie ihren Vorrednern vor. Stattdessen habe man die paritätische Finanzierung aufgegeben. Sie müsse wieder eingeführt werden.

Hänsel erinnerte daran, dass chronische Krankheiten zunähmen und Menschen in unteren Einkommensschichten eine um zehn Jahre verkürzte Lebenserwartung haben: „Gesundheit ist eine soziale Frage.“ Es könne nur solidarische Antworten auf sie geben. Wettbewerb habe bei den Kassen nichts verloren.

Quelle:
http://tagblatt.de/3271481

13.07.2009

Die entwicklungspolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Heike Hänsel, hat ein Ende der G8-Gipfel und stattdessen eine Rückkehr zu den Vereinten Nationen als „G192″ gefordert. Zwar seien die Zusagen des jüngsten G8-Gipfels in Italien inhaltlich zu begrüßen, sagte die Linken-Politikerin. Bisher hätten die Teilnehmerländer allerdings auch ihre Versprechen von vorangegangenen Gipfeltreffen nicht eingelöst.

Audiobeitrag anhören:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/997532/

13.07.2009

Es gibt Themen, bei denen kann Heike Hänsel schon einmal aus der Haut fahren. Der Freihandel ist so eins. Als der Bundestag im Mai 2007 über den G8-Gipfel in Heiligendamm debattierte, empörte sich die entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion in einer Kurzintervention über den Umgang mit den kritischen Stimmen zum Gipfel: „Es ist ein Unding, dass sich die G8-Staaten abschotten und den Protest nicht hören“, der gegen den Freihandel geäußert werde. Und so solidarisierte sich Hänsel während ihrer Rede kurzerhand mit den Demonstranten und ließ deren Transparente von ihren Fraktionsmitgliedern im Plenum hochhalten. „Sofort kamen die Saaldiener und wollten sie uns entreißen“, erinnert sich Hänsel: Eine ähnliche Szene spielte sich im März 2009 ab. Die Fraktionskollegen entrollen während der Debatte über den Nato-Gipfel Transparente und Fahnen. „Ein Zeichen des Friedens“, betont Heike Hänsel. „Mätzchen, die mit Parlamentarismus überhaupt nichts zu tun haben“, stellte Bundestagspräsident Norbert Lammert fest und erteilte einen Ordnungsruf. Wenige Wochen später beschloß der Bundestag, künftig „gröbliche Verletzungen der Ordnung“ stärker zu ahnden. Heike Hänsel ist es jedoch wichtig, mediale Aufmerksamkeit für ihre Themen zu bekommen.

Quelle:
http://www.bundestag.de/dasparlament/2009/29-30/MenschenMeinungen/25149298.html

13.07.2009

Etwa durch eine „Schutzpartnerschaft“ für Friedensgemeinden in Kolumbien, so die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel (Linke). Jeder internationale Kontakt schütze die Einwohner vor Paramilitärs und Rebellen.

Quelle:
http://www.tagblatt.de/3255510

10.07.2009

DIE LINKE machte den Militärputsch in Honduras zum Thema im Bundestag. In der Fragestunde wollte Heike Hänsel von der Bundesregierung wissen, welche Initiativen die Bundesregierung zur Unterstützung des gestürzten honduranischen Präsidenten ergreift:

Vizepräsidentin Dr. h. c. Susanne Kastner:
Zu Beginn der Fragestunde rufe ich gemäß Nr. 10 Abs. 2 der Richtlinien für die Fragestunde die dringliche Frage auf Drucksache 16/13594 der Abgeordneten Heike Hänsel auf:

In welcher Weise engagiert sich die Bundesregierung dafür, dass in Honduras der rechtmäßige Präsident Manuel Zelaya wieder in sein Amt eingesetzt wird?
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10.07.2009

Hänsel kritisierte, dass „die Mehrheit der Menschheit aus der Lösungssuche ausgeschlossen“ sei. Schon jetzt müssten viele einen hohen Preis bezahlen – allein eine Milliarde Hungernde. Die Lösung: „eine massive soziale Umverteilung global und in Deutschland“.

Die Linke will „den Niedriglohnsektor total austrocknen“, kündigte Hänsel an.

Von den Kandidaten sprach sich nur Hänsel gegen die Rente mit 67 aus, sie forderte auch die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung.

Hänsel: „Das Prinzip von Siegern und Verlierern muss in allen Bereichen überwunden werden.“

Quelle:
http://www.tagblatt.de/3251510

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